Das Cyble Research Team hat ein neues massives Daten-Dump von Kreditkarten zum Verkauf im Dark Web enthüllt.

Neue Nachforschungen des Cyber-Sicherheitsunternehmens Cyble Research Team ergaben, dass am 29. Mai Daten von mehr als 80.000 Kreditkarten im Dark Web zum Verkauf angeboten wurden. Die Daten dieser Karten scheinen aus verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt zusammengetragen worden zu sein.

Laut der Ankündigung betraf das Datenleck Kreditkartendetails aus verschiedenen Ländern, wie den Vereinigten Staaten (33K), Frankreich (14K), Australien (5K), Großbritannien (5K), Kanada (2K), Singapur (1,2 K) und Indien (1,3K).

Dazu gehören laut den von Cyble und Bitcoin Evolution gesammelten Informationen sowohl Visa als auch Mastercard.

Der Preis jeder Kreditkarte, die den Namen des Karteninhabers, den CVV-Code und das Ablaufdatum enthält, beträgt $5 pro Einheit, die in Krypto bezahlt wird. Dieser Preis ist unabhängig vom Wert jeder Karte.

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Rechnungsadressinformationen im Daten-Dump durchgesickert

Der Untersuchung zufolge wurde die Länderklassifizierung aufgrund der undichten Abrechnungsinformationen enthüllt. Diese Informationen enthielten die Adresse jedes Karteninhabers, was es dem Cybersicherheitsunternehmen erleichtert, die Herkunft jeder Karte zu ermitteln.

Es ist nicht klar, woher die Hacker die Daten gestohlen haben, aber Cyble glaubt, dass sie von einer Phishing-Website oder einem Online-Shop stammen könnten, in den die Hacker eingedrungen sind.

Cyble hat eine Suchmaschine eingerichtet, damit die Leute überprüfen können, ob ihre persönlichen Daten über das dunkle Web durchgesickert sind. Insgesamt enthält ihre Datenbank über 40 Milliarden Datensätze.

Hacker gehen dazu über, gestohlene Daten im Dark Web zu verkaufen

Die Studie wurde durchgeführt, nachdem die Cybersicherheitsfirma eine weitere massive Datenverletzung identifiziert und gemeldet hatte, bei der über 47,5 Millionen indische Truecaller-Datensätze für nur 1.000 Dollar im Dark Web zum Verkauf angeboten wurden.

Cointelegraph berichtete am 15. Mai, dass anonyme Hacker die Daten von über 129 Millionen russischen Autobesitzern übernommen und im Tausch gegen Krypto-Währungen wie Bitcoin (BTC) im Dunkeln veröffentlicht hätten.

Eine Gruppe von Hackern brach auch in das Ethereum.org-Forum ein und stellte angeblich die Datenbank für die drei beliebtesten Krypto-Hartwährungen zum Verkauf.